• 1798
    • Bereits zu diesem Zeitpunkt befanden sich Feuerlöschgeräte im Besitz der Gemeinde. In der Chronik werden aufgeführt: 2 Spritzen, 47 Feuereimer, 1 Haken und 2 Leitern.
  • 1871
    • Die Gemeinde baute ein Spritzenhaus welches zugleich als Arrest- und Wachlokal Verwendung fand.
  • 1901
    • Gründung der Wehr am 1. März durch 33 Stierstädter Männer.
    • Bis zu diesem Zeitpunkt besaß die Gemeinde nur eine alte Landwehrspritze, welche von 24 Mann durch Hebeldruck bedient werden mußte. Jetzt kaufte man einen Schlauchwagen mit Hydrantenanschluss und eine 9 Meter lange Feuerwehrleiter.

    • Dieses Bild wurde zwar erst ca. 1940 aufgenommen, zeigt aber die heute noch vorhandene 2-teilige Schiebeleiter von 1901
  • 1926
    • Die Wehr feierte im Juni ihr 25-jähriges Jubiläum und gründete die Musikabteilung.
  • 1930
    • Anschaffung der ersten Motorspritze mit 400 Liter/Minute Leistung.
  • 1940
    • Durch die Ansiedlung von Industrie in unserer Gemeinde und den Nachbarorten wurde eine zweite Motorspritze mit 800 Liter/Minute Leistung erforderlich. Diese konnte sich auch schon bald bei mehreren Einsätzen in der ortsansässigen Bronzefabrik und einer Ceresinfabrik in Weißkirchen bewähren.
  • 1943
    • Unsere Wehr wurde zur ständigen Einsatzgruppe für auswärtige Einsätze bei Fliegerangriffen auf Frankfurt, Bad Homburg, Kronberg, usw.
  • 1947
    • Erstes motorisiertes Feuerlöschfahrzeug. Unsere Wehr zählte damit zu den bestausgerüsteten Wehren der Landgemeinden des Obertaunuskreises.
  • 1951
    • 50-jähriges Jubiläum.
  • 1955
    • Der Schlauchturm wurde errichtet.
    • Auch die Motorisierung unserer Wehr wird immer mehr ausgebaut.
  • 1960
    • Die Wehr erhielt ein Löschgruppenfahrzeug LF 8/TS.
  • 1966
    • Ein Mannschaftswagen vom Typ Ford Transit Kombi 1500 wurde angeschafft.
  • 1970
    • Die Wehr erhielt die ersten Atemschutzgeräte.
  • 1972
    • Eingemeindung Stierstadts zu Oberursel.
    • Es wurde mit dem Bau des neuen Gerätehauses begonnen.
    • Altes Gerätehaus mit Schlauchturm. Im Vordergrung die Baustelle für das neue Gerätehaus.
    • Die Wehr Stierstadt wurde Feuerwehrstützpunkt und erhielt eine Drehleiter 30 Magirus.
  • 1973
    • Ein Schlauchwagen mit 1000 Meter B-Schlauch (SW 1000) wurde beschafft.
  • 1974
    • Nach 2-jähriger Bauzeit wurde das Gerätehaus fertiggestellt und übergeben.
    • Wir erhielten ein neues Fahrzeug. Diesmal ein Löschgruppenfahrzeug LF 16.
    • Außerdem erhielt die Wehr die ersten Funkmeldeempfänger.
  • 1975
    • Gründung der Jugendabteilung.
    • Die Jugendfeuerwehr 1976.
  • 1976
    • Feuerwehrfest anläßlich des 75-jährigen Bestehens der Wehr Stierstadt und 50-jähriges Jubiläum des Musikzuges.
  • 1979
    • Abholung eines Tanklöschfahrzeug LF 24/50 Typ Magirus in Ulm.
  • 1982
    • Beschaffung eines Einsatzleitwagen ELW 1, Typ Daimler Benz.
    • In Eigenarbeit wurde unser Gerätehaus um einen Anbau in Größe einer Fahrzeugbox erweitert.
  • 1990
    • Die beiden ersten weiblichen Mitglieder wurden in die Einsatzabteilung aufgenommen.
  • 1991
    • Ein Wechselladerfahrzeug der Marke Daimler Benz wurde angeschafft. Zusätzlich dazu erhielten wir einen „Aufbau Schlauch“ als Schlauchwagen SW 2000, sowie eine Ladepritsche.
    • Außerdem kaufte die Wehr einen Gabelstapler welcher auf die Wechselladerpritsche aufgezogen werden kann.
    • Die Droyßiger Kameraden bauten, als Zeichen für ihre Verbundenheit mit Stierstadt, einen „Feuerwehr-Trabbi“. Auf dem Bild wird der Trabbi gerade verladen.
  • 1994
    • Anschaffung eines Wechselladeraufbaus „Aufbau Sand“.
  • 1995
    • Unser Gerätehaus erhielt einen Anbau.
  • 1996
    • Wir erhielten ein Kleineinsatzfahrzeug der Marke Opel Campo Pick-Up.
  • 1997
    • Anschaffung einer neuen Drehleiter DLK 23/12 Typ Metz PLC III mit Mercedes-Fahrgestell.
    • Die alte Drehleiter wurde nach Arequipa in Peru verschifft und ist bei der Feuerwache Nr. 19 noch immer in Betrieb.
  • 2000
    • Anschaffung Hilfeleistungs- und Löschfahrzeug HLF 24/20.
  • 2001
    • Feuerwehrfest anlässlich des 100jährigen Jubiläums der Wehr Stierstadt und 75jähriges Bestehen der Musikabteilung.
  • 2005
    • Anschaffung eines Wechselladeraufbaus „Aufbau Hochwasserschutz“, ausgerüstet mit Sandsäcken, Schubkarren und Werkzeug
  • 2007
    • Anschaffung des Tanklöschfahrzeuges (T)LF 20/40, MAN TGM 18.330 mit Rosenbauer Aufbau
  • 2011
    • Teile des Feuerwehrhauses werden renoviert. Dabei entstehen unter anderem ein neuer Raum für die 2010 gegründete Minifeuerwehr und ein modernisierter Wachraum.
    • Die Stadt Oberursel ist Ausrichter des Hessentages 2011. Um den Grundschutz der südlichen Stadtteile sicherzustellen, ist die Wache für diese Zeit 24 Stunden besetzt.

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